Dienstag, 18. Januar 2011

Sydney rules

Von Mackay sollte es via Flugzeug endlich nach Brisbane gehen, das zu diesem Zeitpunkt noch als flutsicher galt. Wie gesagt: sollte. Endlich im Flugzeug und auch bereits ueber Brisbane kreisend, liess uns der Pilot naemlich wissen, dass wir leider wieder umkehren muessen. Sturm ueber Brisbane, keine Landeerlaubnis! Also hiess es wieder: zurueck nach Mackay! Dort wurde erstmal Crew gewechselt und getankt, dann warten im Flugzeug... bis wir nochmal starten konnten, um dann wirklich in Brisbane anzukommen. Ja, so vergeht auch die Zeit. In Brisbane habe ich schliesslich 3 Tage verbracht, von denen es die meiste Zeit geregnet hat. Leider also weniger gesehen als geplant, dafuer hab ich einen supertollen Vogel in der Kinderabteilung der Art Gallery gebastelt... irgendwie muss man sich ja schliesslich die Zeit vertreiben.
Auch in Byron Bay war der Wettergott alles andere als genaedig - schoen langsam nehm ich das persoenlich. Ich hab mich dennoch im Surfen versucht... recht klaeglich muss ich gestehen. Aber gut, war ja auch nicht einfach bei diesen Wellen ins Wasser zu gehen. Eigentlich waere auch der Strand gesperrt gewesen und die Bedingungen waren fuer Surfanfaenger alles andere als gut, aber solche Kleinigkeiten kuemmern doch einen waschechten australischen Surflehrer nicht. Die meiste Zeit hab ich dann auch mit Salzwasserschlucken verbracht, war aber trotzdem genial. Nimbin konnte ich mir klarerweise auch nicht entgehen lassen. Fuer Australienreisende ist spaetestens jetzt klar, wie entspannt es dort war :-) Fuer alle, die Nimbin nicht kennen, sagen wir mal es ist eine kleine Ortschaft, wo man noch wert auf die Produkte der Natur legt und sich gerne zum Plaudern trifft.
Mit dem Greyhound Bus fuhr ich direkt nach Sydney weiter... 15 Stunden im Bus, da merkt man wie riesig dieses Land wirklich ist. Sydney ist fuer mich die bis jetzt schoenste Stadt in Australien. Abgesehen von der Harbour Bridge und der Oper, die natuerlich als Must-see gelten, war ich noch in div. anderen Stadtteilen und habe einen Beachwalk gemacht, der am beruehmten Bondi Beach endet.
Auch das Nachtleben in Sydney hat einiges zu bieten. Richtig gut wirds dann, wenn man abends weggeht und ploetzlich laufen einem staendig Leute ueber den Weg, die man bereits kennt. Die Welt ist eben doch ein Dorf! Leute zu treffen, mit denen ich bereits gesegelt oder getaucht bin in Cairns und den Whitsundays war wirklich extrem genial... Das hat gleich ein bisschen was von Heimat. Auch das Wetter in Sydney war besser und da macht sowieso alles wieder mehr Spass. Nach einer Woche Sydney hiess es aber dennoch: ab nach Melbourne! Wieder eine Monstertour mit dem Bus, seit gestern bin ich aber hier und kann dankenswerterweise auf ein Hostel verzichten. Ich bin in den Suburbs in einem total genialen Haus untergekommen, eine WG mit insg. 4 Bewohnern und das Beste ist natuerlich, dass ich somit einheimische Fuehrer habe, die mich ein wenig herumfuehren koennen.

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