Nun ist es soweit: meine Tage sind gezaehlt... natuerlich nur bezogen auf meine aktuelle Reise. Time to say goodbye oder auf gut deutsch Woedklasse, dieser Trip - ich habe die beste Entscheidung meines Lebens getroffen, als ich vor knapp 6 Monaten ins Flugzeug gestiegen bin. In Kuerze sitze ich wieder im Flieger - diesmal zurueck nach London. Von dort aus geht es dann weiter nach Wien.
Davor durfte ich an meinem letzten Abend in Saigon aber nochmal ein wunderbares Dinner mit einem vietamesischen Paerchen geniessen, die ich einige Zeit zuvor kennengelernt habe. Wirklich fad wurde mir ja nie waehrend des Trips und wie man sieht, war es bis zum Schluss spannend.
Ausserdem bin ich dahintergekommen, dass ich der Typ Mensch bin, der, wenn Traveln ein Beruf waere, seine Berufung gefunden haette! Alltag, nein danke! Obwohl auch dieses Leben zu einer Art Routine wird. Und auch wenns Manche vielliecht nicht glauben moechten: Rumreisen ist ein harter Job. Und nicht jeden Tag scheint die Sonne - weder in der Natur, noch im Herzen! Staendig muss man irgendwas Organisieren und Ueberlegen. Wie komm ich von A nach B? Was ist die guenstigste Variante? Wo schlaf ich heute/morgen? Was sagt meine Geldboerse? Verdammt, wo ist meine Geldboerse? Was hab ich jetzt schon wieder verloren?...Wie ein Job ohne Bezahlung. Und verloren hab ich einiges - eine ansehnliche Bilanz von Kleinigkeiten, deren Aufzaehlung ich euch jetzt erspare, ist ueber die Monate zusammengekommen. Eines kann ich aber schon verraten: Ich bin die Koenigin der verlorenen Sunnies! 4 ganze Paare mussten dran glauben (ok, eines hab ich kaputt gemacht), aber alle anderen - wo auch immer sie jetzt sein moegen - sollen in Frieden von anderen Leuten getragen werden.
Die Zeit, die ich mit dem Suchen von diversesten Dingen verbracht habe, ist vermutlich im Ranking auf Platz 2, gleich hinter der Zeit, die ich in Transportmitteln aller Art (Bus, Flieger, Campervan, Zug, Tuk Tuk, Motorbike, Fahrrad, Boot) zugebracht habe.
Zum Abschluss moechte ich auch all jenen braven und fleissigen Bloglesern (cool, ich hab Leser!) und -kommentatoren danken! Ihr ward spitze und eure Eintraege haben mich immer wieder zum Lachen gebracht.
Ich gebs ehrlich zu, dass ich meine Berichte fast nie Korrektur gelesen habe und daher hat sich das eine oder andere Mal sicher ein Tippfehler oder sonstiger Quargel eingeschlichen. Sorry dafuer, aber jetzt ist es eh zu spaet.
Immer wieder wurde ich auch gefragt, ob ich mich auf zuhause freue. Und ja, selbstverstaendlich tu ich das! Oefter haben mir erfrahrene Traveller in Gespraechen gesagt, wenn du von Anfang an ein fixes Datum weisst, an dem du nachhause 'musst', dann bist du auch ready to go. Und ich muss sagen: Leute mit Erfahrung haben meistens recht. I'm ready to come home Austria... for this time!
Montag, 11. April 2011
Freitag, 8. April 2011
Good morning, Vietnam oder Apokalypse now?
Wurde das Wetter an meinem letzten Tag in Laos wieder superheiss, war dennoch der Abschied besiegelt. Mit einer Maschine der LaoAirline aus dem Jahre 1900, so wie ich vermute, kam ich ueberraschenderweise in einem Stueck in Hanoi, der Hauptstadt Vietnams an. Dachte ich mir, was kann schlimmer sein als laotische Buschauffeure? Antwort: Vietnamesische Taxifahrer! Oder besser gesagt, die Vietnamesen im Allgemeinen haben den wohl eigenwilligsten Fahrstil, der mir je untergekommen ist. Und als Fussgaenger ist das oberste Prinzip einfach nur zu Ueberleben, wenn man die Strasse ueberquert. Sich im Flow durch die Millionen von Mopeds zu bewegen, ja diese Kunst beherrsche ich jetzt.
Was die abschliessenden Wochen meines Trips und Vietnam aber auch noch mit sich bringen, ist Besuch aus der Heimat! Philip ist fuer 3 Wochen mein Reisebegleiter und das freut mich natuerlich ganz besonders. Gemeinsam haben wir Hanoi erkundet, sind per Nachtzug weiter nach Hue geduest. Dort war es leider wieder schweinekalt und regnerisch. Aber gut, keine Zeit zum Sudern, wir haben uns auf die Spuren des Vietnamkrieges begeben und die Zeit bestmoeglich genutzt. Hoi An war unsere naechste Destination. Diese Stadt ist ein besonders schönes Stück Vietnam, die Altstadt steht unter dem Weltkulturerbe - definitiv eine meiner Lieblingsorte in Vietnam. Um der Schlechtwetterfront endlich zu entkommen, sind wir per Flugzeug in die Hauptstadt Saigon weitergezogen. Und endlich war es tropisch warm! Nachdem wir in den Tunneln von Cu Chi wie die alten Vietkongs rumgekrochen sind und Saigon, das ja eigentlich Ho Chi Minh City heisst, auch besichtigt haben, stand der letzte Trip ins Mekong Delta am Plan.
Endlich hab ich mir wiedermal Urlaub am Strand verdient und daher sitze ich gerade am Pool in Phu Quoc, einer traumhaften Insel im Sueden. Hier lasse ich meinen Trip in Ruhe ausklingen und geniesse nochmal vietnamesische Spezialitäten. Kulinarisch hat dieses Land nämlich einiges zu bieten. Und mein Magen verträgt mitterlweile so gut wie alles, daher ist Streetfoot auf diesen fuzzikleinen Babysesseln, die im Grunde fuer kein Kind ueber 8 geeignet sind - weil einfach zu klein, bei mir immer Willkommen. Umso besser, dass der gute Philip hier auf der selben Wellenlaenge schwimmt und wir uns jeden Abend den Bauch vollschlagen.
Was die abschliessenden Wochen meines Trips und Vietnam aber auch noch mit sich bringen, ist Besuch aus der Heimat! Philip ist fuer 3 Wochen mein Reisebegleiter und das freut mich natuerlich ganz besonders. Gemeinsam haben wir Hanoi erkundet, sind per Nachtzug weiter nach Hue geduest. Dort war es leider wieder schweinekalt und regnerisch. Aber gut, keine Zeit zum Sudern, wir haben uns auf die Spuren des Vietnamkrieges begeben und die Zeit bestmoeglich genutzt. Hoi An war unsere naechste Destination. Diese Stadt ist ein besonders schönes Stück Vietnam, die Altstadt steht unter dem Weltkulturerbe - definitiv eine meiner Lieblingsorte in Vietnam. Um der Schlechtwetterfront endlich zu entkommen, sind wir per Flugzeug in die Hauptstadt Saigon weitergezogen. Und endlich war es tropisch warm! Nachdem wir in den Tunneln von Cu Chi wie die alten Vietkongs rumgekrochen sind und Saigon, das ja eigentlich Ho Chi Minh City heisst, auch besichtigt haben, stand der letzte Trip ins Mekong Delta am Plan.
Endlich hab ich mir wiedermal Urlaub am Strand verdient und daher sitze ich gerade am Pool in Phu Quoc, einer traumhaften Insel im Sueden. Hier lasse ich meinen Trip in Ruhe ausklingen und geniesse nochmal vietnamesische Spezialitäten. Kulinarisch hat dieses Land nämlich einiges zu bieten. Und mein Magen verträgt mitterlweile so gut wie alles, daher ist Streetfoot auf diesen fuzzikleinen Babysesseln, die im Grunde fuer kein Kind ueber 8 geeignet sind - weil einfach zu klein, bei mir immer Willkommen. Umso besser, dass der gute Philip hier auf der selben Wellenlaenge schwimmt und wir uns jeden Abend den Bauch vollschlagen.
Montag, 28. März 2011
Lao, Lao, Lao
Nach einem recht witzigen Grenzuebertritt von Thailand nach Laos (quasi mit dem kleinen Holzbooterl vom Nachbarn) ging es mit dem Slowboat 2 Tage den Mekong entlang. Ziel: Luang Prabang. Die ganze Stadt steht unterm Weltkulturerbe und ich habe mich eindeutig in sie verliebt! Der franzoesische Einfluss aus der Kolonialzeit ist deutlich spuerbar, trotzdem ist diese Stadt typisch Laos. Grundsaetzlich habe ich mich nur schweren Herzens von diesem Land, einem der aermsen dieser Welt, verabschiedet. Viel zu schnell verrann die kurze Zeit... Nach Tempeln und Kultur sind wir in einer etwas kurvenreichen Busfahrt nach Vang Vieng weitergeduest. Und Vang Vieng ist fuer eine ganz bestimmte Sache beruehmt: Tubing! Also rein in den Bikini und ab zum Fluss. Als Begruessung gibt's gleich mal Whiskey-shots und die Party kann beginnen! Auf Bambuskonstruktionen wird getanzt und zwischendurch erfrischt man sich via elegantem Schwung von Rope Swings und Ziplines im total sauberen Wasser des Flusses. Ja, Vang Vieng ist ein Erlebnis der besonderen Art!
Mein letztes Ziel in Laos war Vientiane, die Hauptstadt. Auch diese Busfahrt war wieder ein Highlight. Am besten fuers Gemuet ist es immer, einfach so schnell wie moeglich einzuschlafen. Dann kriegt man naemlich von den halsbrecherischen Fahrkuensten der Buschauffeure nix mit! Wer auf Adrenalinschuebe und Nahtoderfahrungen abfährt, ist in der ersten Reihe richtig.
Leider schlug das Wetter um und es wurde richtig kalt. Regen und 15 Grad, das is ja fast wie in Europa bitte!
Mein letztes Ziel in Laos war Vientiane, die Hauptstadt. Auch diese Busfahrt war wieder ein Highlight. Am besten fuers Gemuet ist es immer, einfach so schnell wie moeglich einzuschlafen. Dann kriegt man naemlich von den halsbrecherischen Fahrkuensten der Buschauffeure nix mit! Wer auf Adrenalinschuebe und Nahtoderfahrungen abfährt, ist in der ersten Reihe richtig.
Leider schlug das Wetter um und es wurde richtig kalt. Regen und 15 Grad, das is ja fast wie in Europa bitte!
Sonntag, 6. März 2011
Thailand Stories
Nach ein paar Tagen Singapur ging es weiter nach Bangkok! Busy und hektisch, wie erwartet, habe ich dort erstmal 2 Naechte verbracht und dann beschlossen, dass ich mir jetzt wirklich mal eine Woche Urlaub verdient habe... Also via Overnight-Bus ab nach Krabi und dort mal in einem netten Resort eingecheckt. Man soll es sich ja nicht schlecht gehen lassen im Urlaub oder? Von Krabi aus konnte ich mir einen Abstecher nach Ko Phi Phi natuerlich auch nicht entgehen lassen... sehr touristisch, hat sich aber gelohnt dort 2 Tage zu verbringen! Offen gestanden waren prinzipiell 2-3 Tage noetig, um mich an das rege Treiben an den Straenden in Thailand zu gewoehnen. Von Westaustralien kommend, wo ich mir den Strand maximal mit ein paar anderen Leutchen teilen musste, sind die ueberlaufenen Straende in Thailand und der Longtail-boot-betrieb erstmal ein Schock. Aber dennoch konnte ich die Woche Auszeit in vollen Zuegen geniessen.
Zurueck in Bangkok habe ich mir meinen Pass von der vietnamesischen Botschaft abgeholt, um dann gleich nach Chiang Mai weiterzufliegen. Hier bin ich nun im Norden Thailands, wollte einiges erleben, wurde aber leider krank und hab die letzten Tage hauptsaechlich Bett und Couch gehuetet. Ganz untaetig war ich in der vorigen Woche aber nicht... Per Moped ist ein illustre Runde aus unserem Hostel nach Pai gefahren. Diese fuer Thailand eher untypische Ortschaft ist ca. 140 km von Chiang Mai entfernt und die Strassen dorthin kurvig. Wieso also Busfahren? Das kann doch jeder. Die Strecke ist ein Traum fuer jeden Biker, fuer uns eine Riesenhetz... und eine laaannnge Fahrt hin und zurueck. Daher sind wir auch 2 Naechte dort geblieben - Canyon, Wasserfall, Berge und nachts kuehlen die Temperatueren ab... Pai ist defintiv eine Reise wert!
Gott sei Dank bin ich jetzt wieder fit und nun bereit fuer weitere Abenteuer. Gerade warte ich auf den Bus nach Chiang Rai (und nein, es handelt sich um keinen Tippfehler, es gibt wirklich eine Stadt namens Chiang Mai und eine andere namens Chiang Rai). Wenn alles planmaessig laueft, bin ich morgen bereits am Weg ueber die Grenze nach Laos!!!
Zurueck in Bangkok habe ich mir meinen Pass von der vietnamesischen Botschaft abgeholt, um dann gleich nach Chiang Mai weiterzufliegen. Hier bin ich nun im Norden Thailands, wollte einiges erleben, wurde aber leider krank und hab die letzten Tage hauptsaechlich Bett und Couch gehuetet. Ganz untaetig war ich in der vorigen Woche aber nicht... Per Moped ist ein illustre Runde aus unserem Hostel nach Pai gefahren. Diese fuer Thailand eher untypische Ortschaft ist ca. 140 km von Chiang Mai entfernt und die Strassen dorthin kurvig. Wieso also Busfahren? Das kann doch jeder. Die Strecke ist ein Traum fuer jeden Biker, fuer uns eine Riesenhetz... und eine laaannnge Fahrt hin und zurueck. Daher sind wir auch 2 Naechte dort geblieben - Canyon, Wasserfall, Berge und nachts kuehlen die Temperatueren ab... Pai ist defintiv eine Reise wert!
Gott sei Dank bin ich jetzt wieder fit und nun bereit fuer weitere Abenteuer. Gerade warte ich auf den Bus nach Chiang Rai (und nein, es handelt sich um keinen Tippfehler, es gibt wirklich eine Stadt namens Chiang Mai und eine andere namens Chiang Rai). Wenn alles planmaessig laueft, bin ich morgen bereits am Weg ueber die Grenze nach Laos!!!
Freitag, 25. Februar 2011
Sonntag, 13. Februar 2011
See ya, Australia
Seit gestern Abend bin ich in Singapur. Der Abschied von Australien fiel mir doch recht schwer. Nach anfaenglichen Schwierigkeiten hat sich zwischen Aussie und mir sowas wie eine with-or-without-you-Beziehung gebildet. Ich meine mal ganz ehrlich: Was ist los mit diesem Land? Erst regnets, dann kommen die Fluten - nicht nur in Queensland, nein auch Western Australia, Victoria und New South Wales waren ueberflutet. Da dachte ich doch, als ich in Sydney ankam, jetzt hab ich das alles hinter mir. Und in Melbourne wird mir mitgeteilt, dass Teile der Great Ocean Road wg. Ueberflutung gesperrt sind... Gluecklicherweise waren die Strassen dann aber wieder geoeffnet und ich konnte den Trip ohne Probleme machen. Rund um Perth finden Buschfeuer statt, waehrend in Queensland Cycloon Yasi sein Unwesen treibt.
Die ganzen giftigen Tiere, ueber die man uebrigens kaum nachdenkt, wenn man hier herumreist, die aber doch immer mal wieder auftauchen (koennen)... Mutter Natur war offenbar denkbar schlecht drauf, als sie Australien erschaffen hat (vielleicht hatte sie ja ihre Periode?)
Die Australier selbst sind ein wahnsinnig entspanntes Voelkchen, offenherzig und einfach gestrickt. Aber was macht man mit den Aboriginies? Ich meine, wir reden hier von einem Erste-Welt-Land und ich wuerde es beinahe als Apartheit bezeichnen, wie diese 2 Gesellschaften nebeneinander exisiteren!
Des weiteren ist auch alles verboten in Australien, natuerlich kuemmert das niemanden weiter. Aber die Polizei ist allgegenwaertig - kein Vergleich zu Oesterreich.
Zum Abschied bleibt die Erkenntnis, dass 9 Wochen zu kurz sind fuer dieses Land und Australien trotz aller Widersprueche, oder vielleicht gerade deswegen, eine starke Anziehungskraft auf mich ausuebt. In diesem Sinne ist dieser Abschied nicht fuer immer, definitv komme ich zurueck nach OZ und will den Rest erkunden!
Die ganzen giftigen Tiere, ueber die man uebrigens kaum nachdenkt, wenn man hier herumreist, die aber doch immer mal wieder auftauchen (koennen)... Mutter Natur war offenbar denkbar schlecht drauf, als sie Australien erschaffen hat (vielleicht hatte sie ja ihre Periode?)
Die Australier selbst sind ein wahnsinnig entspanntes Voelkchen, offenherzig und einfach gestrickt. Aber was macht man mit den Aboriginies? Ich meine, wir reden hier von einem Erste-Welt-Land und ich wuerde es beinahe als Apartheit bezeichnen, wie diese 2 Gesellschaften nebeneinander exisiteren!
Des weiteren ist auch alles verboten in Australien, natuerlich kuemmert das niemanden weiter. Aber die Polizei ist allgegenwaertig - kein Vergleich zu Oesterreich.
Zum Abschied bleibt die Erkenntnis, dass 9 Wochen zu kurz sind fuer dieses Land und Australien trotz aller Widersprueche, oder vielleicht gerade deswegen, eine starke Anziehungskraft auf mich ausuebt. In diesem Sinne ist dieser Abschied nicht fuer immer, definitv komme ich zurueck nach OZ und will den Rest erkunden!
Western Australia
Nach meiner Outbacktour blieben mir noch knapp 2 Wochen, um die Westkueste Australiens zu erkunden. Viel zu wenig Zeit natuerlich, daher habe ich versucht die wenigen Tage bestmoeglich zu nutzen.
Perth ist eine sehr nette Stadt, recht ueberschaubar mit guter Atmosphaere! Grosser Pluspunkt: gratis Linienbusse! Ausserdem findet gerade das Perth Arts Festival statt - ein 2 Wochen Festival mit teils gratis, teils zu zahlenden Konzerten. Die grossartige Eroeffnungsshow stand da natuerlich auf meiner To-do Liste.
Des weiteren habe ich auch hier wieder Leute getroffen, die ich bereits in den vorangegangenen Wochen mal kennengelernt habe... Australien ist eben doch ein Dorf!
Einen 7-Tagestripp von Perth nach Exmouth und wieder retour habe ich mir zum Abschluss meines Australienbesuchs noch gegoennt. Die Gruppe war mit 12 Leuten recht ueberschaubar und wir hatten jede Menge Spass. Auch landschaftlich hat die Westkueste einiges zu bieten... die Pinnacles, besondere Steinformationen; Shell Beach, ein Strand der nur aus Muscheln besteht; das Ningaloo Reef, welches man direkt vom Strand aus erkunden kann, da es nur einige Meter entfernt ist; und natuerlich etliche Traumstraende! Was noch ganz besonders toll war: in Monkey Mia kommen die Delphine bis direkt an den Strand und schwimmen neben dir her und um deine Fuesse herum, wirklich gaaaaanzz nah... ah-mazing!
Schokolade, Kaese und Wein konnte ich in Margaret River verkosten - genau das Richtige fuer mich. Rottnest Island, eine kleine Insel vor Perth, habe ich per Rad erkundet. Welcher Teufel mich geritten hat, bei ca. 33 Grad zu radeln, weiss ich zwar bis heute nicht. Gott sei Dank gibt's aber dort haufenweise Bilderbuch-Buchten in denen man sich abkuehlen kann. Und ich hab einen Quokka gesehen, diese Tiere gibt es ausschliesslich auf dieser Insel und schauen aus wie eine Mischung aus Ratte und Wallabe... total suess.
Perth ist eine sehr nette Stadt, recht ueberschaubar mit guter Atmosphaere! Grosser Pluspunkt: gratis Linienbusse! Ausserdem findet gerade das Perth Arts Festival statt - ein 2 Wochen Festival mit teils gratis, teils zu zahlenden Konzerten. Die grossartige Eroeffnungsshow stand da natuerlich auf meiner To-do Liste.
Des weiteren habe ich auch hier wieder Leute getroffen, die ich bereits in den vorangegangenen Wochen mal kennengelernt habe... Australien ist eben doch ein Dorf!
Einen 7-Tagestripp von Perth nach Exmouth und wieder retour habe ich mir zum Abschluss meines Australienbesuchs noch gegoennt. Die Gruppe war mit 12 Leuten recht ueberschaubar und wir hatten jede Menge Spass. Auch landschaftlich hat die Westkueste einiges zu bieten... die Pinnacles, besondere Steinformationen; Shell Beach, ein Strand der nur aus Muscheln besteht; das Ningaloo Reef, welches man direkt vom Strand aus erkunden kann, da es nur einige Meter entfernt ist; und natuerlich etliche Traumstraende! Was noch ganz besonders toll war: in Monkey Mia kommen die Delphine bis direkt an den Strand und schwimmen neben dir her und um deine Fuesse herum, wirklich gaaaaanzz nah... ah-mazing!
Schokolade, Kaese und Wein konnte ich in Margaret River verkosten - genau das Richtige fuer mich. Rottnest Island, eine kleine Insel vor Perth, habe ich per Rad erkundet. Welcher Teufel mich geritten hat, bei ca. 33 Grad zu radeln, weiss ich zwar bis heute nicht. Gott sei Dank gibt's aber dort haufenweise Bilderbuch-Buchten in denen man sich abkuehlen kann. Und ich hab einen Quokka gesehen, diese Tiere gibt es ausschliesslich auf dieser Insel und schauen aus wie eine Mischung aus Ratte und Wallabe... total suess.
Dienstag, 1. Februar 2011
Me, Melbourne and Uluru
Sydney ist eine tolle Stadt, Melbourne ist eine lebenswerte Stadt! Es erinnert mich an Europa, es erinnert mich sogar ein wenig an Wien. Kutschen fahren wie unsere Fiaker durch die Strassen, es gibt geniale Kaffeehaueser, die Stadt ist absolut multikulti, alte Kirchen (natuerlich net ganz so alt wie unsere) und immer was los. Trotzdem meine Gastgeber kein Deutsch sprechen und diesen Eintrag somite nie lesen werden, moechte ich mich ganz herzlich fuer die Gastfreundschaft bedanken. Ich hatte eine grossartige Zeit! Und ich habe seit langem wieder mal den Luxus von Fernsehabenden, Faulenzen und eigenem Zimmer genossen. Nichts geht ueber 'Brueno' schauen mit 2 australischen, absolut nicht schwulen Countrymaennern!
Aber ich war natuerlich nicht ganz untaetig und hab mich nicht ausschliesslich von Bier ernaehrt (auch wenn das die meiste Zeit der Fall war). Wie es der Zufall will, finden gerade die Australien Open in Melbourne statt und das konnte ich mir logischerweise nicht entgehen lassen. Das Ticket fuer die Rod Laver Arena war mir zwar dann doch zu teuer, aber zumindest ein Ground Pass war im Budget enthalten. Und voila, hab ich doch glatt den Muster Thomas wieder gesehen und Roger Federer beim Interview.
Great Ocean Road ist selbstverstaendlich auch Pflicht... leider fand der Sonnenuntergang bei den 12 Aposteln mehr hinter den Wolken statt, aber ich bin ja mittlerweile schon daran gewoehnt, dass mich das Wetter nicht mag.
Am 26.1. war Australia Day, DER Feiertag fuer alle Australier! Wie verbringt man diesen Tag? Logo, mit viel Bier... der Australier Lieblings- und Nationalgetraenk und BBQ... und das alles am Flachdach eines Wohnhauses mit Blick zum Strand. Ja, so soll das Leben sein!
Viel zu schnell musste ich mich dann auch von meinen Freunden und Melbourne verabschieden.
Immerhin wartete das Red Center auf mich. Also auf nach Alice Springs und in die Bruthitze. 45 Grad unter Tags, 30 in der Nacht... wunderbar! Sonnenauf- und Sonnenuntergang am Uluru (= Ayers Rock), kurze aber heisse Wanderung bei den Olgas (= Kata Tjuta), Walk durch Kings Canyon, uebernachten unterm Sternenzelt im sog. Swag (= ein Kombination zw. Matratze und 1-Mann-Zelt, aber ohne Zelt... ein Swag eben), Didgeridoo spielen am Lagerfeuer (ein Feuer geht immer, auch wenns dadurch nur noch waermer wird) und geniale Leute mit auf der Tour. Da nimmt man dann auch Tagwache um 4:00 Uhr morgens in Kauf - also mitten in der Nacht. Und ja, genau so soll das Leben sein!
Aber ich war natuerlich nicht ganz untaetig und hab mich nicht ausschliesslich von Bier ernaehrt (auch wenn das die meiste Zeit der Fall war). Wie es der Zufall will, finden gerade die Australien Open in Melbourne statt und das konnte ich mir logischerweise nicht entgehen lassen. Das Ticket fuer die Rod Laver Arena war mir zwar dann doch zu teuer, aber zumindest ein Ground Pass war im Budget enthalten. Und voila, hab ich doch glatt den Muster Thomas wieder gesehen und Roger Federer beim Interview.
Great Ocean Road ist selbstverstaendlich auch Pflicht... leider fand der Sonnenuntergang bei den 12 Aposteln mehr hinter den Wolken statt, aber ich bin ja mittlerweile schon daran gewoehnt, dass mich das Wetter nicht mag.
Am 26.1. war Australia Day, DER Feiertag fuer alle Australier! Wie verbringt man diesen Tag? Logo, mit viel Bier... der Australier Lieblings- und Nationalgetraenk und BBQ... und das alles am Flachdach eines Wohnhauses mit Blick zum Strand. Ja, so soll das Leben sein!
Viel zu schnell musste ich mich dann auch von meinen Freunden und Melbourne verabschieden.
Immerhin wartete das Red Center auf mich. Also auf nach Alice Springs und in die Bruthitze. 45 Grad unter Tags, 30 in der Nacht... wunderbar! Sonnenauf- und Sonnenuntergang am Uluru (= Ayers Rock), kurze aber heisse Wanderung bei den Olgas (= Kata Tjuta), Walk durch Kings Canyon, uebernachten unterm Sternenzelt im sog. Swag (= ein Kombination zw. Matratze und 1-Mann-Zelt, aber ohne Zelt... ein Swag eben), Didgeridoo spielen am Lagerfeuer (ein Feuer geht immer, auch wenns dadurch nur noch waermer wird) und geniale Leute mit auf der Tour. Da nimmt man dann auch Tagwache um 4:00 Uhr morgens in Kauf - also mitten in der Nacht. Und ja, genau so soll das Leben sein!
Freitag, 21. Januar 2011
Dienstag, 18. Januar 2011
Sydney rules
Von Mackay sollte es via Flugzeug endlich nach Brisbane gehen, das zu diesem Zeitpunkt noch als flutsicher galt. Wie gesagt: sollte. Endlich im Flugzeug und auch bereits ueber Brisbane kreisend, liess uns der Pilot naemlich wissen, dass wir leider wieder umkehren muessen. Sturm ueber Brisbane, keine Landeerlaubnis! Also hiess es wieder: zurueck nach Mackay! Dort wurde erstmal Crew gewechselt und getankt, dann warten im Flugzeug... bis wir nochmal starten konnten, um dann wirklich in Brisbane anzukommen. Ja, so vergeht auch die Zeit. In Brisbane habe ich schliesslich 3 Tage verbracht, von denen es die meiste Zeit geregnet hat. Leider also weniger gesehen als geplant, dafuer hab ich einen supertollen Vogel in der Kinderabteilung der Art Gallery gebastelt... irgendwie muss man sich ja schliesslich die Zeit vertreiben.
Auch in Byron Bay war der Wettergott alles andere als genaedig - schoen langsam nehm ich das persoenlich. Ich hab mich dennoch im Surfen versucht... recht klaeglich muss ich gestehen. Aber gut, war ja auch nicht einfach bei diesen Wellen ins Wasser zu gehen. Eigentlich waere auch der Strand gesperrt gewesen und die Bedingungen waren fuer Surfanfaenger alles andere als gut, aber solche Kleinigkeiten kuemmern doch einen waschechten australischen Surflehrer nicht. Die meiste Zeit hab ich dann auch mit Salzwasserschlucken verbracht, war aber trotzdem genial. Nimbin konnte ich mir klarerweise auch nicht entgehen lassen. Fuer Australienreisende ist spaetestens jetzt klar, wie entspannt es dort war :-) Fuer alle, die Nimbin nicht kennen, sagen wir mal es ist eine kleine Ortschaft, wo man noch wert auf die Produkte der Natur legt und sich gerne zum Plaudern trifft.
Mit dem Greyhound Bus fuhr ich direkt nach Sydney weiter... 15 Stunden im Bus, da merkt man wie riesig dieses Land wirklich ist. Sydney ist fuer mich die bis jetzt schoenste Stadt in Australien. Abgesehen von der Harbour Bridge und der Oper, die natuerlich als Must-see gelten, war ich noch in div. anderen Stadtteilen und habe einen Beachwalk gemacht, der am beruehmten Bondi Beach endet.
Auch das Nachtleben in Sydney hat einiges zu bieten. Richtig gut wirds dann, wenn man abends weggeht und ploetzlich laufen einem staendig Leute ueber den Weg, die man bereits kennt. Die Welt ist eben doch ein Dorf! Leute zu treffen, mit denen ich bereits gesegelt oder getaucht bin in Cairns und den Whitsundays war wirklich extrem genial... Das hat gleich ein bisschen was von Heimat. Auch das Wetter in Sydney war besser und da macht sowieso alles wieder mehr Spass. Nach einer Woche Sydney hiess es aber dennoch: ab nach Melbourne! Wieder eine Monstertour mit dem Bus, seit gestern bin ich aber hier und kann dankenswerterweise auf ein Hostel verzichten. Ich bin in den Suburbs in einem total genialen Haus untergekommen, eine WG mit insg. 4 Bewohnern und das Beste ist natuerlich, dass ich somit einheimische Fuehrer habe, die mich ein wenig herumfuehren koennen.
Auch in Byron Bay war der Wettergott alles andere als genaedig - schoen langsam nehm ich das persoenlich. Ich hab mich dennoch im Surfen versucht... recht klaeglich muss ich gestehen. Aber gut, war ja auch nicht einfach bei diesen Wellen ins Wasser zu gehen. Eigentlich waere auch der Strand gesperrt gewesen und die Bedingungen waren fuer Surfanfaenger alles andere als gut, aber solche Kleinigkeiten kuemmern doch einen waschechten australischen Surflehrer nicht. Die meiste Zeit hab ich dann auch mit Salzwasserschlucken verbracht, war aber trotzdem genial. Nimbin konnte ich mir klarerweise auch nicht entgehen lassen. Fuer Australienreisende ist spaetestens jetzt klar, wie entspannt es dort war :-) Fuer alle, die Nimbin nicht kennen, sagen wir mal es ist eine kleine Ortschaft, wo man noch wert auf die Produkte der Natur legt und sich gerne zum Plaudern trifft.
Mit dem Greyhound Bus fuhr ich direkt nach Sydney weiter... 15 Stunden im Bus, da merkt man wie riesig dieses Land wirklich ist. Sydney ist fuer mich die bis jetzt schoenste Stadt in Australien. Abgesehen von der Harbour Bridge und der Oper, die natuerlich als Must-see gelten, war ich noch in div. anderen Stadtteilen und habe einen Beachwalk gemacht, der am beruehmten Bondi Beach endet.
Auch das Nachtleben in Sydney hat einiges zu bieten. Richtig gut wirds dann, wenn man abends weggeht und ploetzlich laufen einem staendig Leute ueber den Weg, die man bereits kennt. Die Welt ist eben doch ein Dorf! Leute zu treffen, mit denen ich bereits gesegelt oder getaucht bin in Cairns und den Whitsundays war wirklich extrem genial... Das hat gleich ein bisschen was von Heimat. Auch das Wetter in Sydney war besser und da macht sowieso alles wieder mehr Spass. Nach einer Woche Sydney hiess es aber dennoch: ab nach Melbourne! Wieder eine Monstertour mit dem Bus, seit gestern bin ich aber hier und kann dankenswerterweise auf ein Hostel verzichten. Ich bin in den Suburbs in einem total genialen Haus untergekommen, eine WG mit insg. 4 Bewohnern und das Beste ist natuerlich, dass ich somit einheimische Fuehrer habe, die mich ein wenig herumfuehren koennen.
Montag, 3. Januar 2011
Finally on the way to Brisbane
Einen Tag spaeter als geplant, kam ich dann doch aus Cairns weg und bin ueber Mission Beach nach Magentic Island gefahren. Die halbe Insel ist Nationalpark und man kann dort Koalas in der freien Wildbahn sehen bzw. suchen. Hab ich natuerlich gemacht und seitdem nennt man mich auch 'Koalaspotter', weil ich doch glatt 3 Stueck entdeckt habe! Auch sonst war Magnetic Island super genial, mit Hostel direkt am Strand und netten Leuten! Weiter gings nach Airlie Beach, leider ist aber der Bus auf dem Weg eingegangen und wir mussten das letzte Stueck mit dem Taxi fahren. Ab 31.12. bin ich dann fuer 2 Tage in den Whitsunday Islands herumgesegelt - eines der Highlights meiner bisherigen Australien-Tour. Super Strand, toller Katamaran (bitte mit Spa an Deck), nette Leute und halbwegs gutes Wetter... ich haette es noch laenger am Boot ausgehalten... obwohl der eine oder andere (inkl. mir) am 1.1. ein bissl 'seekrank' wurden. Kann mir allerdings nicht erklaeren weshalb!
Zurueck in Airlie Beach musste ich leider erfahren, dass nach wie vor jegliche Verbindung Richtung Sueden gekappt ist wg. der Ueberflutungen in Queensland. Und die Prognosen stehen schlecht, dass sich diese Situation in den naechsten paar Tagen aendern wird. Daher habe ich nun einen Flug von Mackay nach Brisbane gebucht, um dann endlich Queensland oder das was noch davon uebrig ist, hinter mir zu lassen. Gott sei dank war ich in keiner der Ortschaften und Staedte, die direkt von der Flut betroffen sind. Ganz nach dem Motto: Take it easy mate, versucht jeder seine Reise so gut wie moeglich weiter zu gestalten. Fuer viele Urlauber, die nicht so viel Zeit haben, ist das aber richtig frustrierend... ganz abgesehen von den finanziellen Verlusten. Fuer mich bedeutet es 'nur' ein paar Tage Verzoegerung und das Auslassen von Fraser Island.
Zurueck in Airlie Beach musste ich leider erfahren, dass nach wie vor jegliche Verbindung Richtung Sueden gekappt ist wg. der Ueberflutungen in Queensland. Und die Prognosen stehen schlecht, dass sich diese Situation in den naechsten paar Tagen aendern wird. Daher habe ich nun einen Flug von Mackay nach Brisbane gebucht, um dann endlich Queensland oder das was noch davon uebrig ist, hinter mir zu lassen. Gott sei dank war ich in keiner der Ortschaften und Staedte, die direkt von der Flut betroffen sind. Ganz nach dem Motto: Take it easy mate, versucht jeder seine Reise so gut wie moeglich weiter zu gestalten. Fuer viele Urlauber, die nicht so viel Zeit haben, ist das aber richtig frustrierend... ganz abgesehen von den finanziellen Verlusten. Fuer mich bedeutet es 'nur' ein paar Tage Verzoegerung und das Auslassen von Fraser Island.
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