Freitag, 25. Februar 2011
Sonntag, 13. Februar 2011
See ya, Australia
Seit gestern Abend bin ich in Singapur. Der Abschied von Australien fiel mir doch recht schwer. Nach anfaenglichen Schwierigkeiten hat sich zwischen Aussie und mir sowas wie eine with-or-without-you-Beziehung gebildet. Ich meine mal ganz ehrlich: Was ist los mit diesem Land? Erst regnets, dann kommen die Fluten - nicht nur in Queensland, nein auch Western Australia, Victoria und New South Wales waren ueberflutet. Da dachte ich doch, als ich in Sydney ankam, jetzt hab ich das alles hinter mir. Und in Melbourne wird mir mitgeteilt, dass Teile der Great Ocean Road wg. Ueberflutung gesperrt sind... Gluecklicherweise waren die Strassen dann aber wieder geoeffnet und ich konnte den Trip ohne Probleme machen. Rund um Perth finden Buschfeuer statt, waehrend in Queensland Cycloon Yasi sein Unwesen treibt.
Die ganzen giftigen Tiere, ueber die man uebrigens kaum nachdenkt, wenn man hier herumreist, die aber doch immer mal wieder auftauchen (koennen)... Mutter Natur war offenbar denkbar schlecht drauf, als sie Australien erschaffen hat (vielleicht hatte sie ja ihre Periode?)
Die Australier selbst sind ein wahnsinnig entspanntes Voelkchen, offenherzig und einfach gestrickt. Aber was macht man mit den Aboriginies? Ich meine, wir reden hier von einem Erste-Welt-Land und ich wuerde es beinahe als Apartheit bezeichnen, wie diese 2 Gesellschaften nebeneinander exisiteren!
Des weiteren ist auch alles verboten in Australien, natuerlich kuemmert das niemanden weiter. Aber die Polizei ist allgegenwaertig - kein Vergleich zu Oesterreich.
Zum Abschied bleibt die Erkenntnis, dass 9 Wochen zu kurz sind fuer dieses Land und Australien trotz aller Widersprueche, oder vielleicht gerade deswegen, eine starke Anziehungskraft auf mich ausuebt. In diesem Sinne ist dieser Abschied nicht fuer immer, definitv komme ich zurueck nach OZ und will den Rest erkunden!
Die ganzen giftigen Tiere, ueber die man uebrigens kaum nachdenkt, wenn man hier herumreist, die aber doch immer mal wieder auftauchen (koennen)... Mutter Natur war offenbar denkbar schlecht drauf, als sie Australien erschaffen hat (vielleicht hatte sie ja ihre Periode?)
Die Australier selbst sind ein wahnsinnig entspanntes Voelkchen, offenherzig und einfach gestrickt. Aber was macht man mit den Aboriginies? Ich meine, wir reden hier von einem Erste-Welt-Land und ich wuerde es beinahe als Apartheit bezeichnen, wie diese 2 Gesellschaften nebeneinander exisiteren!
Des weiteren ist auch alles verboten in Australien, natuerlich kuemmert das niemanden weiter. Aber die Polizei ist allgegenwaertig - kein Vergleich zu Oesterreich.
Zum Abschied bleibt die Erkenntnis, dass 9 Wochen zu kurz sind fuer dieses Land und Australien trotz aller Widersprueche, oder vielleicht gerade deswegen, eine starke Anziehungskraft auf mich ausuebt. In diesem Sinne ist dieser Abschied nicht fuer immer, definitv komme ich zurueck nach OZ und will den Rest erkunden!
Western Australia
Nach meiner Outbacktour blieben mir noch knapp 2 Wochen, um die Westkueste Australiens zu erkunden. Viel zu wenig Zeit natuerlich, daher habe ich versucht die wenigen Tage bestmoeglich zu nutzen.
Perth ist eine sehr nette Stadt, recht ueberschaubar mit guter Atmosphaere! Grosser Pluspunkt: gratis Linienbusse! Ausserdem findet gerade das Perth Arts Festival statt - ein 2 Wochen Festival mit teils gratis, teils zu zahlenden Konzerten. Die grossartige Eroeffnungsshow stand da natuerlich auf meiner To-do Liste.
Des weiteren habe ich auch hier wieder Leute getroffen, die ich bereits in den vorangegangenen Wochen mal kennengelernt habe... Australien ist eben doch ein Dorf!
Einen 7-Tagestripp von Perth nach Exmouth und wieder retour habe ich mir zum Abschluss meines Australienbesuchs noch gegoennt. Die Gruppe war mit 12 Leuten recht ueberschaubar und wir hatten jede Menge Spass. Auch landschaftlich hat die Westkueste einiges zu bieten... die Pinnacles, besondere Steinformationen; Shell Beach, ein Strand der nur aus Muscheln besteht; das Ningaloo Reef, welches man direkt vom Strand aus erkunden kann, da es nur einige Meter entfernt ist; und natuerlich etliche Traumstraende! Was noch ganz besonders toll war: in Monkey Mia kommen die Delphine bis direkt an den Strand und schwimmen neben dir her und um deine Fuesse herum, wirklich gaaaaanzz nah... ah-mazing!
Schokolade, Kaese und Wein konnte ich in Margaret River verkosten - genau das Richtige fuer mich. Rottnest Island, eine kleine Insel vor Perth, habe ich per Rad erkundet. Welcher Teufel mich geritten hat, bei ca. 33 Grad zu radeln, weiss ich zwar bis heute nicht. Gott sei Dank gibt's aber dort haufenweise Bilderbuch-Buchten in denen man sich abkuehlen kann. Und ich hab einen Quokka gesehen, diese Tiere gibt es ausschliesslich auf dieser Insel und schauen aus wie eine Mischung aus Ratte und Wallabe... total suess.
Perth ist eine sehr nette Stadt, recht ueberschaubar mit guter Atmosphaere! Grosser Pluspunkt: gratis Linienbusse! Ausserdem findet gerade das Perth Arts Festival statt - ein 2 Wochen Festival mit teils gratis, teils zu zahlenden Konzerten. Die grossartige Eroeffnungsshow stand da natuerlich auf meiner To-do Liste.
Des weiteren habe ich auch hier wieder Leute getroffen, die ich bereits in den vorangegangenen Wochen mal kennengelernt habe... Australien ist eben doch ein Dorf!
Einen 7-Tagestripp von Perth nach Exmouth und wieder retour habe ich mir zum Abschluss meines Australienbesuchs noch gegoennt. Die Gruppe war mit 12 Leuten recht ueberschaubar und wir hatten jede Menge Spass. Auch landschaftlich hat die Westkueste einiges zu bieten... die Pinnacles, besondere Steinformationen; Shell Beach, ein Strand der nur aus Muscheln besteht; das Ningaloo Reef, welches man direkt vom Strand aus erkunden kann, da es nur einige Meter entfernt ist; und natuerlich etliche Traumstraende! Was noch ganz besonders toll war: in Monkey Mia kommen die Delphine bis direkt an den Strand und schwimmen neben dir her und um deine Fuesse herum, wirklich gaaaaanzz nah... ah-mazing!
Schokolade, Kaese und Wein konnte ich in Margaret River verkosten - genau das Richtige fuer mich. Rottnest Island, eine kleine Insel vor Perth, habe ich per Rad erkundet. Welcher Teufel mich geritten hat, bei ca. 33 Grad zu radeln, weiss ich zwar bis heute nicht. Gott sei Dank gibt's aber dort haufenweise Bilderbuch-Buchten in denen man sich abkuehlen kann. Und ich hab einen Quokka gesehen, diese Tiere gibt es ausschliesslich auf dieser Insel und schauen aus wie eine Mischung aus Ratte und Wallabe... total suess.
Dienstag, 1. Februar 2011
Me, Melbourne and Uluru
Sydney ist eine tolle Stadt, Melbourne ist eine lebenswerte Stadt! Es erinnert mich an Europa, es erinnert mich sogar ein wenig an Wien. Kutschen fahren wie unsere Fiaker durch die Strassen, es gibt geniale Kaffeehaueser, die Stadt ist absolut multikulti, alte Kirchen (natuerlich net ganz so alt wie unsere) und immer was los. Trotzdem meine Gastgeber kein Deutsch sprechen und diesen Eintrag somite nie lesen werden, moechte ich mich ganz herzlich fuer die Gastfreundschaft bedanken. Ich hatte eine grossartige Zeit! Und ich habe seit langem wieder mal den Luxus von Fernsehabenden, Faulenzen und eigenem Zimmer genossen. Nichts geht ueber 'Brueno' schauen mit 2 australischen, absolut nicht schwulen Countrymaennern!
Aber ich war natuerlich nicht ganz untaetig und hab mich nicht ausschliesslich von Bier ernaehrt (auch wenn das die meiste Zeit der Fall war). Wie es der Zufall will, finden gerade die Australien Open in Melbourne statt und das konnte ich mir logischerweise nicht entgehen lassen. Das Ticket fuer die Rod Laver Arena war mir zwar dann doch zu teuer, aber zumindest ein Ground Pass war im Budget enthalten. Und voila, hab ich doch glatt den Muster Thomas wieder gesehen und Roger Federer beim Interview.
Great Ocean Road ist selbstverstaendlich auch Pflicht... leider fand der Sonnenuntergang bei den 12 Aposteln mehr hinter den Wolken statt, aber ich bin ja mittlerweile schon daran gewoehnt, dass mich das Wetter nicht mag.
Am 26.1. war Australia Day, DER Feiertag fuer alle Australier! Wie verbringt man diesen Tag? Logo, mit viel Bier... der Australier Lieblings- und Nationalgetraenk und BBQ... und das alles am Flachdach eines Wohnhauses mit Blick zum Strand. Ja, so soll das Leben sein!
Viel zu schnell musste ich mich dann auch von meinen Freunden und Melbourne verabschieden.
Immerhin wartete das Red Center auf mich. Also auf nach Alice Springs und in die Bruthitze. 45 Grad unter Tags, 30 in der Nacht... wunderbar! Sonnenauf- und Sonnenuntergang am Uluru (= Ayers Rock), kurze aber heisse Wanderung bei den Olgas (= Kata Tjuta), Walk durch Kings Canyon, uebernachten unterm Sternenzelt im sog. Swag (= ein Kombination zw. Matratze und 1-Mann-Zelt, aber ohne Zelt... ein Swag eben), Didgeridoo spielen am Lagerfeuer (ein Feuer geht immer, auch wenns dadurch nur noch waermer wird) und geniale Leute mit auf der Tour. Da nimmt man dann auch Tagwache um 4:00 Uhr morgens in Kauf - also mitten in der Nacht. Und ja, genau so soll das Leben sein!
Aber ich war natuerlich nicht ganz untaetig und hab mich nicht ausschliesslich von Bier ernaehrt (auch wenn das die meiste Zeit der Fall war). Wie es der Zufall will, finden gerade die Australien Open in Melbourne statt und das konnte ich mir logischerweise nicht entgehen lassen. Das Ticket fuer die Rod Laver Arena war mir zwar dann doch zu teuer, aber zumindest ein Ground Pass war im Budget enthalten. Und voila, hab ich doch glatt den Muster Thomas wieder gesehen und Roger Federer beim Interview.
Great Ocean Road ist selbstverstaendlich auch Pflicht... leider fand der Sonnenuntergang bei den 12 Aposteln mehr hinter den Wolken statt, aber ich bin ja mittlerweile schon daran gewoehnt, dass mich das Wetter nicht mag.
Am 26.1. war Australia Day, DER Feiertag fuer alle Australier! Wie verbringt man diesen Tag? Logo, mit viel Bier... der Australier Lieblings- und Nationalgetraenk und BBQ... und das alles am Flachdach eines Wohnhauses mit Blick zum Strand. Ja, so soll das Leben sein!
Viel zu schnell musste ich mich dann auch von meinen Freunden und Melbourne verabschieden.
Immerhin wartete das Red Center auf mich. Also auf nach Alice Springs und in die Bruthitze. 45 Grad unter Tags, 30 in der Nacht... wunderbar! Sonnenauf- und Sonnenuntergang am Uluru (= Ayers Rock), kurze aber heisse Wanderung bei den Olgas (= Kata Tjuta), Walk durch Kings Canyon, uebernachten unterm Sternenzelt im sog. Swag (= ein Kombination zw. Matratze und 1-Mann-Zelt, aber ohne Zelt... ein Swag eben), Didgeridoo spielen am Lagerfeuer (ein Feuer geht immer, auch wenns dadurch nur noch waermer wird) und geniale Leute mit auf der Tour. Da nimmt man dann auch Tagwache um 4:00 Uhr morgens in Kauf - also mitten in der Nacht. Und ja, genau so soll das Leben sein!
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